Transkulturelle Biographiearbeit (TBA)
Bildung mit erwachsenen Lernenden sollte geeignete Wege beschreiten, um „gute Lernprozesse“ zu fördern: ganzheitlich, auf die jeweilige Situation und die konkreten Lernenden bezogen, initiativ und flexibel (modular und verschiedene Lernumgebungen und -methoden nützend) sowie von der Bildungsgemeinschaft akzeptiert. TBA will solche Konzepte und Praktiken vertiefen und befasst sich auch mit:
Der Nutzung und weiteren Entwicklung bestehenden Wissens und vorhandener Fähigkeiten, um Lücken zu schließen und Lernziele zu erreichen; im Gegensatz zur Fixierung auf Wissens- und Fähigkeitenmängel. Als in Lehre, Training, Coaching oder Beratung Tätige wissen wir, dass es wichtig für unsere Zielgruppen ist, die Lücken zu erkennen, um den jeweiligen Zielen näherzukommen.
Der Einführung qualitativer Auswertungsprozesse, die auf Selbsteinschätzungsmethoden und -instrumenten beruhen; im Gegensatz zur Orientierung an quantitativer Fremdeinschätzung.
Der Förderung von selbstbestimmtem Lernen und Gestalten als Bildungsauftrag, der Schaffung guter Lernumgebungen, um weitere Lernerfahrungen zu erleichtern, der Ermutigung zu Mobilität, dem Lernen durch das Tun, der Nutzung des Lernens in Peergruppen.